Montag, 29. September 2014

Brotsalat vegan

nur altes Brot im Schrank - wie wärs mit Brotsalat

Ab und zu kommt es vor, dass wir Brot übrig haben, das nicht mehr ganz so frisch ist.

Das Brot schneide ich dann in Würfel und mische es mit 4 Knoblauchzehen, 1 klein gehackten Zwiebel, ein paar Chiliflocken und etwas geräuchertem Paprika.

Die Mischung wird dann in der Pfanne mit 2 El Olivenöl geröstet.

 

Zum Schluss gebe ich den Inhalt einer Dose Kidneybohnen dazu - das Ganze ist total lecker!

 


Samstag, 27. September 2014

Steinpilzpizza vegan

andere Leute gehen in den Wald zum Pilzesammeln

 

und ich verteile das Wochenblatt und was sehr ich da: einen 740 g schweren Steinpilz!

Nachdem ich ihn zu Hause gesäubert und geputzt habe, waren immerhin noch 200g Steinpilz übrig und daraus wurde eine leckere Steinpilzpizza für 4 Personen - natürlich vegan

Zutaten für den Teig:

250g Weizenmehl

150g Sojamehl

300 ml lauwarmes Wasser

1 Würfel Hefe

2 El Olivenöl

1 El Rohrzucker

Kräutersalz nach Geschmack

aus den Zutaten bereiten wir einen Hefeteig der in Ruhe gehen kann, während wir uns um den Belag kümmern


Zutaten für den Belag:

200 g Steinpilze klein gewürfelt
750 g Zwiebeln in Ringe geschnitten
500g Räuchertofu
2 El Olivenöl
150 g Alsan S oder andere Pflanzenmagarine
Grillsalz-Würzmischung
etwas Majoran

Zuerst werden die Sojawürfel in 2 El Olivenöl kross gebraten und mit Grillgewürzsalz gewürzt.

Es folgen die Steinpilze, das Alsan und die Zwiebeln. Alles lassen wir ca. 10 Minuten schmoren und würzen mit etwas Majoran, Pfeffer und Salz nach Geschmack.

Der Pizzateig wird auf zwei runden Blecken mit einem etwas höheren Rand ausgerollt und mit dem Belag versehen.

Dann folgt eine vegane Käsecreme, die ich aus 150 ml Wasser, 250 ml Sojamilch, einem gestrichenen Teelöffel Guarkernmehl, 2 El Hefeflocken und einem El Mandelmus bereite.

Alles auf dem Belag verteilt und mit ca. 100 g gehackten Mandeln bestreut und dann für ca. 30 Minuten  bei 200 Grad in den Backofen.

Oh wie das durftet! Das kommt nach einem anstrengenden Arbeitstag besonders gut.


Montag, 22. September 2014

Apfelmus ganz einfach vegan

die Äpfel fallen...

So sieht unser gesammeltes Fallobst vom Wochenende aus. Jetzt werden die Äpfel einfach geschält, entkernt und von den schlechten Stellen befreit. Der Rest wandert in meine bereitgestellte Schüssel mit kaltem Zitronenwasser.


Zutaten:

1 kg Apfelschnitze

3 El Rohrzucker

200 ml Wasser

1 kleiner Tl Zimt 

Saft von 1 Zitrone





Zubereitung:

Der Rohrzucker wird in einen Kochtopf gegeben und erhitzt bis er karamelisiert. Nun rühren wir die vorbereiteten Äpfel unter das Karamel und fügen 200 ml Wasser, das Zimt und den Zitronensaft hinzu. Das Ganze rühren wir ca. 1 min durch und lassen es dann ca. 10 min köcheln.

Die Masse wird anschliessend püriert und entweder frisch mit gerösteten und gehackten Mandeln serviert, oder in sterilisierte Gläser abgefüllt, oder für einen Apfelkuchen verwendet, oder, oder, oder....

viel Erfolg!





Sonntag, 21. September 2014

veganer Apfel - Möhrenkuchen

Es ist Erntezeit - überall fallen die Äpfel von den Bäumen

und mal ehrlich, es ist doch super schade, wenn die Äpfel unter dem Baum verrotten.Wir bringen zur Zeit von jedem Spaziergang gefallenes Obst mit, dass nix kostet und sich super zu Apfelmus oder Kuchen verarbeiten lässt.

Zutaten für den Teig:

300 g Mehl
1 Tütchen Vanilliezucker
1 Tütchen Backpulver
120 g Rohrzucker
75g Alsan S
50 g geraspelte Karotte
1 kleiner Tl Johannesbrotkernmehl
300 ml Sojamilch
Saft von einer halben Zitrone





Die Zutaten werden zu einem Teig verrührt und Dieser wird dann in eine gefettete Springform gegeben.

Nun streiche ich
500 g Apfelmus (und dabei bevorzuge ich natürlich mein Selbstgemachtes) auf den Teig.


Es folgt eine Schicht aus geschälten und geachtelten Äpfeln.




Zum Schluss gebe ich den Saft von 1 Zitrone über die Äpfel und bestreue Alles mit 2 El Rohrzucker.
Jetzt geht es ab in den Backofen bei 180 Grad haben wir nach  ca.60 min
ein traumhaft leckeres und herrlich duftendes Resultat.

Mag es euch schmecken!

 

 





 


Montag, 15. September 2014

Kohlrabirouladen vegan aus Kohlrabiblättern

Kohlrabiblätter gefüllt, gerollt und verspeist

 

Gestern waren wir auf dem Hof der Familie Elbers, bei Uelzen. Diese hatte zum alljährlichen Hoffest geladen. In unseren Einkaufskorb wanderte ein 250g schwerer Kohlrabi mit dem Namen Superschmelz. Ich konnte gar nicht glauben, dass dies ein Biokohlrabi ist.

 

Riesige Blätter, super grosse Knolle und das Alles für 2,- € - juchhu!

Die zündende Idee folgte sofort - morgen gibts Kohlrabiblätter.

Kohlrabiblätter haben gegenüber der Knolle einen rund doppelt so hohen Gehalt an Vitamin C, der Gehalt an Carotin ist 100 mal so hoch, der von Calcium und Eisen 10 mal so hoch.

Zutaten:

6 grosse Kohlrabiblätter
1 Zwiebel
1 Stange Lauch
200g Bulgur
100g geröstete Cashewkerne
2 El Tomatenmark
1 El geräucherter Paprika
250g Räuchertofu
Kräutersalz, Kreuzkümmel
Olivenöl




Zubereitung:

Die Kohlrabiblätter werden gründlich gewaschen und dann ca. 3 Minuten im kochenden Wasser blanchiert, so lassen sie sich super wickeln.
Für die Füllung braten wir den klein geschnittenen Räuchertofu scharf an und fügen die Zwiebeln hinzu. Sobald diese glasig sind, folgt der Porree, dann der Bulgur und Alles wird mit ca. 400 ml Wasser abgelöscht und darf ca. 10 Minuten köcheln. Dann folgen die restlichen Zutaten und wir können unsere Blätter füllen.

Wir plazieren ca. 3 El der Füllung in der Mitte des Blattes und klappen zuerst die Seiten zur Mitte.

Dann rollen wir das Blatt von oben Richtung Stielende ab.

Nun werden die Rouladen in einem Kochtopf in heißem Olivenöl scharf angeschmort und mit Wasser abgelöscht und dürfen ca. 20 min köcheln.

In der Zwischenzeit bereite ich aus der Knolle ein Kohlrabigemüse mit Sosse
und nun wünsche ich einen Guten Appetit!

 


Freitag, 12. September 2014

süsses Seelenfutter - Mango Cashewtraum

Etwas Süsses braucht der Mensch!





Heute hängt der Himmel voller Wolken, die Tage werden wieder kürzer und das Licht sparsamer. Da bedarf es doch einer grossen Portion Glückshormone. Cashewkerne enthalten die Aminosäure Tryptophan, die vom menschlichen Körper nicht gebildet werden kann und daher mit der Nahrung aufgenommen werden muss. Der Körper verwandelt Tryptophan zu Serotonin.

Tryptophan wirkt stimmungsaufhellend, beruhigend und gewichtsreduzierend - soviel zu den Nebenwirkungen!

Für unser Dessert benötigen wir folgende Zutaten:

150g Cashewkerne

300 ml Wasser

2 Mango

2 Bananen

1 Vanillieschote

3 El Agavensirup

2 Tl Guarkernmehl ( gibts im Reformhaus)

1 Limette

1 Stück vegane Schokolade

vegane Sprühsahne



Die Bananen werden mit dem Fruchtfleisch einer Mango in kleine Stückchen geschnitten
und mit dem Saft einer Limette vermengt.


Die Cashewkerne werden mit dem Wasser im Standmixer zu einer sahnigen Masse verarbeitet.
Zu dieser Masse geben wir dann den Agavendicksaft, das Guarkernmehl, das pürierte Fruchtfleisch einer weiteren Mango und das Mark der Vanillieschote und schlagen die Masse mit dem Schneebesen auf.
Nun kann schon Alles in eine Schale geschichtet werden. Ich habe das Dessert mit Mangoherzen verziert, die ich mit einer Plätzchenform ausgestochen habe. Darauf etwas Sprühsahne und geraspelte Schokolade - fertig!




Was braucht man mehr zum Glücklichsein!


Donnerstag, 11. September 2014

herzhafte Kürbiskekse mit Pfiff - vegan

Kürbiskekse mal anders

Da die vegane Gesellschaft Österreich zur Zeit " Kürbiswochen " hat, habe ich mir ein neues Rezept zum Thema ausgedacht und widme es heute dieser wichtigen Organisation, die wirklich vorbildliche Arbeit leistet - danke dafür!






Zutaten:

500 g Hokaido
2 El Olivenöl
1 Zwiebel
200 ml Wasser
100g Sonnenblumenkerne
50 g Paranüsse
200 g Grünkern gemahlen
1 kleine scharfe Chilischote
100g Pflanzenmagarine z.Bsp. Alsan-S
2 Tl Kräutersalz
75 g Erdnussbutter
etwas schwarzer Sesam





Zubereitung:

Zunächst wird die zerkleinerte Zwiebel in Olivenöl angebraten, sobald sie glasig ist fügen wir das Kürbisfleisch hinzu, lassen es kurz mitschmoren und löschen dann mit 200ml Wasser ab.
Das Ganze sollte nun ca. 10 min im geschlossenen Behältnis köcheln. Anschließend wird der Kürbis in einem Sieb abgegossen und püriert.
Während die Masse abkühlt, rösten wir die Sonnenblumenkerne in einer ungefetteten Pfanne bis sie leicht bräunlich werden und geben sie zur Kürbismasse dazu. Die Paranüsse werden ebenfalls geröstet und fein zerhackt.
Nun mahlen wir den Grünkern möglichst fein in der Getreidemühle (es geht natürlich auch gekauftes Mehl) und geben das Mehl zusammen mit der klein gehackten Chili und dem weichen Alsan sowie den übrigen Zutaten zum Kürbis und  verkneten es zu einem Teig. Dieser wird mindestens eine Stunde in Klarsichtfolie kalt gestellt.
Danach wird der Teig auf einer bemehlten Fläche ausgerollt, eventuell kann noch etwas Mehl mit eingeknetet werden - je nach Konsistenz. Mit einem Glas ( ca. 7 cm Durchmesser ) stechen wir kleine Kreise von bis zu 1 cm Dicke aus und heben sie mit einem Pfannenwender auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.
Die Kekse schmecken auch ohne Ernussbutter fantastisch, sind dann nur etwas heller - auf den Bildern sind beide Varianten zu sehen.
Die Kekse werden mit etwas Olivenöl bepinselt und mit schwarzem Sesam bestreut.
Das Ganze wird im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 25 Minuten gebacken.



Mhhhhhh, ein leckerer Snack zum Tee oder zum Knabbern am Abend!





Donnerstag, 4. September 2014

Kürbisbraten "Der erste Kürbis üppig gefüllt mit Linsen VEGAN"

gefüllter Kürbis - ein Traum in orange

Heute gibt es gefüllten Hokaido mit Kartoffelbrei und Paprikasalat.

Die Kürbisse sind in diesem Jahr etwas früher reif und betören mit leuchtenden Farben.

für den gefüllten Kürbis brauchen wir:

1 bis 2 Hokaido - je nach Größe ( ich mache heute zwei Kleine )
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
300 g Linsen
2 Lorbeerblätter
3 El schwarzen Sesam
3 El Leinsamen
1 El Kreuzkümmel
30 g getrocknete Tomaten
3 El Kartoffelmehl
50 ml Wasser
Kräutersalz und Pfeffer nach Geschmack
2 El Senf






Der Kürbis wird oben gekappt und mit einem Löffel ausgehöhlt, das sollte dann so wie auf dem Foto aussehen.

Die Linsen werden mit den 2 Lorbeerblättern gegart und durch ein Sieb abgegossen.
Den Sesam, die Leinsamen und den Kreuzkümmel rösten wir in einer Pfanne ohne Öl an, bis die Gewürze ihr Aroma entfalten. Das Kartoffelmehl und ca. 50 ml Wasser rühren wir mit einem Schneebesen zusammen und geben dann die Gewürze dazu. Diese Masse wird nun unter die Linsen gerührt - sie sorgt für eine gewisse Schnittfestigkeit. Die getrockneten Tomaten und die Zwiebel werden klein gehackt und kommen ebenfalls zu den Linsen, wie auch der zerdrückte Knoblauch.
Mit 2 El Senf, Salz und Pfeffer wird die Masse abgeschmeckt und nun in die vorbereiteten Kürbisse gefüllt.





Nun wird der Kürbis in eine Auflaufform gesetzt, deren Boden mit ca. 1cm Wasser bedeckt ist.
Das Ganze wird nun im Backofen bei 180 Grad ca. 2 Stunden gebacken.
In der Zwischenzeit bereite ich den Kartoffelbrei und den Salat.



...und dann kann endlich angerichtet werden!



Kleiner Tip: Sollte von der Linsenmasse etwas übrig bleiben, so lassen sich wunderbar Frikadellen daraus formen und braten - die sind einfach lecker.


Dienstag, 2. September 2014

Veganer - Die essen aber auch Alles !!! Salat aus Dalien

Wie oft werden wir gefragt, was man als Veganer überhaupt noch essen kann und ich kann nur sagen - viel mehr als wir es selbst glauben können, denn durch den Verzicht auf tierische Produkte haben wir eine ganz neue Sicht auf die Verarbeitung unserer Lebensmittel gewonnen, ein tiefgreifendes Interesse an der Vielfalt und der Zusammensetzung unserer Nahrung entwickelt und strotzen nur so an Kreativität und Neugierde.


Vorbei die Zeiten langweiliger Fertignahrung, fremdbestimmter Nahrungsaufnahme und gefrustetem in-sich- hinein-Stopfens! Wir machen Alles selbst und lassen uns keine Nahrungsergänzungsmittel unterjubeln und das Beste - es macht Spass !





Für unseren Salat habe ich die abgebildeten Zutaten aus dem Garten geholt - und mal ehrlich - die Dalien von LUBERA sind eine Pracht.

Wir brauchen:
2 Zucchini
10 Blatt Sauerampfer
20 kleine Rucolablätter
4 Dalienblüten






Die Blütenblätter werden gezupft und gründlich gewaschen und in der Salatschleuder trocken geschleudert. Ebenso verfahren wir mit den Sauerampfer- und Rucolablättern. Die Zucchini werden im GEFU-Spiralschneider zu Spagetti verarbeitet und in ca. 5 cm lange Streifen gekürzt.
Rucola und Sauerampfer werden klein gehackt. Nun kann Alles in einer Schale angerichtet werden.

Zu so einem tollen Salat gehört natürlich ein wunderbares Dressing - das geht so:



1 kleine Zwiebel kleingehackt
1 oder 2 Knoblauchzehen zerdrückt
1 Becher Sojade
2 El Leinöl
Saft von 1 Orange und 1 Limette
2 Tl Brombeergelee oder Ähnliches
1 Chillischote kleingehackt und ohne Kerne
100 g Paranüsse ( ohne Fett geröstet und ganz klein zerhacken)
Kräutersalz und Tomatenwürzsalz nach Geschmack

nun Alles mischen - fertig!!!


Dahlienlikör - Das erste Dahlienrezept unseres Dahlienexperiments.

So, da wir die Knollen noch ein wenig in der Erde lassen wollen, haben ich mich mal den Blättern zugewandt...
Ich habe 3 Blüten, die kurz vor dem Verblühen waren, abgeschnitten und die einzeln Blätter gezupft.

Die Blüten habe ich zuerst ausgeschüttelt,danach habe ich sie noch im Seiher abgespült, damit die kleinen Besucher auch alle verschwinden, es soll ja vegan sein !!! Die  Blätter kommen dann in ein großes Glas und die restlichen Zutaten ebenso - erst die Zutaten,  dann die Blätter.

Da wären :
Xucker, habe davon 3 Eßlöffel genommen -  ihr könnt auch anderen Zucker nehmen.

Weiterhin eine Stange Zimt und ein Esslöffel Anis

Nachdem alles im Glas ist, kommt noch eine Flasche Klarer (es geht aber auch Korn oder Wodka) hinein. Gut verschliessen und eine Woche auf eine sonnige Fensterbank stellen und täglich einmal schütteln damit sich alles vermengt! Nach der Woche, wenn die Blätter ihren Geschmack und die Farbe abgegeben haben, werden die Blätter abgegossen. Der goldfarbene Likör hat eine feine Kräüternote.
Ich habe gleich noch eine zweite Variante angesetzt, bis hier her bleibt Alles gleich  nur nach der ersten Woche habe ich eine Handvoll Brombeeren und ca. 100 g Aroniabeeen aus unserem Garten hinzugefügt und noch 3 Löffel braunen Rohrzucker. Das Ganze nochmal eine Woche auf die Bank und täglich schütteln!



Das Ergebniss ist jetzt ein leckerer, nicht zu süsser, Fruchtlikör mit  tollem Geschmack.

Viel Spass beim Ausprobieren! Ich freue mich auch über andere Rezepte.