Donnerstag, 17. November 2016

Diabetes veg


 

Mit veganem Essen geheilt

eine Rezension

 

Um es vorweg zu nehmen, das vorliegende Buch von Dr.Neal Barnard halte ich persönlich für eines der wichtigsten Bücher des Jahres, durch dessen inhaltlichen Zugang Millionen Menschen, die bereits an Diabetes erkrankt sind bzw. bei denen eine genetische Disposition vorliegt, nur profitieren können.
Hier hat ein mutiger Mediziner nicht nur das Lebenswerk seines Vaters fortgesetzt, er gibt auch, belegt durch vielfache Studien, eine echte Wunderwaffe in die Hände Derer, die ernsthaft an der Genesung der Patienten interessiert sind. Dr. Barnard räumt auf mit der Bindung des Patienten durch eine reine Symptombehandlung und erklärt Ursachen und Wirkung von Diabetes. Diese Arbeit ist als humanitär mutig und ehrlich einzustufen, da es allein um das Wohl der Patienten und nicht um die Belange gieriger Profiteure geht. In der medizinischen Geschichte gab es bereits Heilungserfolge namhafter Ärzte, deren Verbreitung mit harten Bandagen bekämpft wurde. ( z.B. heilte Dr. Max Gerson seinen Freund Albert Schweizer von Diabetes mit einer Krebstherapie, die in einigen Punkten Ähnlichkeiten zu Dr. Barnards Ernährungstherapie zeigt.) Von einer Heilung profitiert nur der Patient, an seiner Erkrankung verdient ein ganzes Netzwerk Derer, die nicht an einer Gesundung interessiert sind. Ich habe großen Respekt vor dem vorliegenden Lebenswerk!
Das Buch erklärt anschaulich den Entstehungsprozess von Diabetes und bietet im Anschluss ein fundiertes Konzept mit Wochenplan und Rezeptteil, als Hilfe zur Besserung bzw. Heilung durch Ernährungsumstellung. Ansprechend bebildert und inhaltlich klar gestaltet ist das vorliegende Buch für jedermann verständlich und gehört in die Hände eines Jeden, der ernsthaft an dem Wohlbefinden des Patienten interessiert ist. Persönlich bin ich dem Autor für dieses Buch unendlich dankbar, denn bei meinem Mann hat nach sehr schlechter Prognose, begleitet von Niereninsuffizienz, starkem Übergewicht, schwerer Diabetes Typ II ( Insulin spritzen) Schlafapnoe, Müdigkeit nicht zuletzt als Nebenwirkung der Medikamente - die Ernährungsumstellung nach diesem Konzept in einem knappen halben Jahr, eine auch von ärztlicher Seite bestätigte, vollständige Heilung herbeigeführt, begleitet vom vollständigen Absetzen der Medikamente, 30 kg Gewichtsverlust, ungewohnter Vitalität und Verschwinden der Begleiterkrankungen. Danke Dr. Barnard und Hut ab! Möge dieses Buch vielen Menschen in gleicher Weise helfen.

 

 

 



Sonntag, 18. September 2016

Birnen Bohnen Speck vegan

die vegane Variante der beliebten Hausmannskost Birnen-Bohnen-Speck

In unserem Garten befindet sich ein sehr alter Birnenbaum dessen Früchte ich im vergangenen Herbst noch argwöhnisch beäugte. Inzwischen weiß ich, dass diese alte Sorte ein wahres Geschmackswunder in sich birgt, entfernt von großen Erträgen und guter Lagerfähigkeit zugunsten des Wiederverkaufs, überzeugen die alten Sorten mit einfachem und ehrlichem Geschmack!

Heute war Erntetag und deshalb musste auch ein altes, einfaches Gericht auf unseren veganen Tisch.

Zutaten:

200 g Wiefleisch - veganer Speck ( Räuchertofu geht auch)

1 große Gemüsezwiebel

2 Knoblauchzehen

3 - 4 Zweige Bohnenkraut

250g grüne Bohnen

2 Chili scharf

1 Prise Kala Namak (Schwefelsalz)

1 Tl geräucherter Paprika

250 g Kartoffeln

250 g Birnen

100 ml reiner Apfelsaft

1 El veganer Soßenbinder

1 Tl Öl

300 ml Gemüsebrühe

Zubereitung:

Wir beginnen mit dem Speck:

Eine antihaftbeschichtete Pfanne wird mit 1 Tl Öl ausgepinselt. 

Die Pfanne wird erhitzt und der Speck darf nun ausgiebig rösten. Sobald er Farbe bekennt, geben wir die klein gehacke Zwiebel und den Knobauch hinzu und rösten Alles gemeinsam. Dann darf die Chili, das Salz und der geräucherte Paprika seine Geschmackswirkung verbreiten.

Die Bohnen werden mit dem Bohnenkraut in Wasser gar gekocht. Die gewürfelten Kartoffeln werden in einem kleinen separaten Topf  ca. 15 min.gekocht. Beide Zutaten werden nach dem Kochvorgang abgegossen.

Die Speckpfanne wird nun geräumt und die vorbereiteten Birnenstückchen werden in der Pfanne ohne Fett karamelisiert.

Sobald sie bräunen, können wir mit 100 ml Apfelsaft ablöschen und 1 El veganen Soßenbinder (gibts z.Bsp. von Bauck) unterrühren. Wir fügen die 300 ml Gemüsebrühe hinzu und schmecken mit 1 Prise Muskat und eventuell etwas Salz ab.

Die Kartoffeln, Bohnen und der Speck werden nun untergehoben und es kann angerichtet werden.

Wir haben in der Mitte einen Klecks Sojade mit geraspelter Gurke und getrockneten Birkenblättern plaziert.

Da dieses Essen nur ganz wenig Fett enthält, ( im veganen Speck sind nur 3,7g auf 100g) ist es für Diabetiker super geeignet.



Dann viel Glück bei der Birnenernte!


 



Montag, 22. August 2016

vegane rote Bällchen mit feuriger Soße

frische Chiliernte verarbeitet

Zutaten:

für die Bällchen:

50g getrocknete Tomaten ( werden vor der Zubereitung klein gehackt und in 50ml Wasser eingeweicht)

200g Grünkern gemahlen

300g rote Linsen Mehl 

2 Tl Tomate-Mozarella-Gewürz

1 Tl gemahlener Kümmel

1 kl. Tl Zimt

300 ml passierte Tomaten

2 liter Gemüsebrühe

Zubereitung:

Aus den Zutaten einen festen Teig kneten und mit feuchten Händen tischtennisballgroße Bällchen formen.

Die Bällchen werden in die kochende Gemüsebrühe gegeben und dürfen dann auf ausgestellter Platte 20 min chillen. 

Danach können wir unsere gut 20 Bällchen mit dem Schöpflöffel aus der Brühe fischen.

Zutaten für die Soße:

225g Zwiebel

20g Knoblauch

30g Selerie

50g Möhren

50 g rote Bete

2 El Olivenöl

2 El Tomatenmark

100 ml Rotwein

400 ml Gemüsebrühe ( ich nehme die von den Klößchen)

1 El italienische Kräuter

5 frische Chili

1 El Apfelkraut

Zubereitung:

Die Zwiebeln werden in dem Olivenöl bei mittlerer Hitze ca. 5 min gedünstet. 

Nun kommt das Tomatenmark hinzu und darf 1 min mitrösten. Es folgt das zerkleinerte Gemüse.

Nach weiteren 2 min wird Alles mit dem Rotwein abgelöscht und nach ca. 3 min geben wir die Gemüsebrühe und die Gewürze hinzu und lassen die Soße für ca. 20 min köcheln.

Anschließend pürieren und über die Bällchen geben, die schon in einer Auflaufform warten.

 

Das Ganze darf nun ca. 15 min im Backofen backen und wird dann mit einer Mischung aus einer Handvoll Mandeln, 1 Tl Kurkuma und 1 El Hefeflocken bestreut.

 

Ein fettarmes und leckeres Essen, das unter Zugebe eines Satates locker 4 Personen sättigt.

 

 

 

Donnerstag, 28. Juli 2016

bunte Exoten zum Verputzen

buntes Sommergemüse gefüllt

 

Wir haben wieder versucht fettarm zu kochen. 


 

Wir haben den ersten Kürbis geerntet und ihn ein paar Tage liegen lassen, jetzt hat er die perfekte Farbe zum Verspeisen. Gesellschaft bekommt er von unserem UFO-Kürbis und einer Kugelaubergine. ( Die Aubergine gab es bei Rewe. )

 

 

 

Aus braunen Linsen habe ich eine Bratmasse bereitet und das ausgehöhlte Gemüse  damit gefüllt. Dazu gab es eine Käsesoße ohne Käse  und gebratene Filetstreifen aus Seitan mit Rotkraut.

 

Zutaten:

1 kleiner Kürbis, 1 Kugelaubergine, 1 Ufo-Kürbis ( alle Früchte sind mit Schale verzehrbar)

200g braune Linsen

1 Zitrone

2 Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen

100g Lupinenmehl

2 El Tomatenmark

200g Seidentofu

Kräutersalz, Pfeffer, Bärlauch

Zubereitung: ganz einfach

Das Gemüse wird ausgehöhlt während wir die Linsen ca. 20 min in kochendem Wasser weich werden lassen.

Aus den Zutaten kneten wir die Füllung und pressen sie in das Gemüse, das zuvor mit Zitronensaft ausgepinselt wurde.

Dann ab damit in den Backofen.

 

Nach ca. 45 Minuten ist das Essen fertig ( Gabeltest - der Kürbis sollte weich sein )

 

Dienstag, 26. Juli 2016

Nicht die Bohne - Viele !!!

veganer Bohnenteller - Bohnenklößchen mit Bohnengemüse

Zutaten für die  Klößchen:

200 g Kidneybohnen

2 Zwiebeln - klein gehackt

2 Knoblauchzehen - zerpresst

50 g getrocknete Tomaten - klein schneiden

100g Gries

100g Reismehl

2 El Kräuter möglichst frisch ( Majoran, Thymian,Oregano)

100g Seidentofu

Pfeffer, Salz, 1 El geräucherter Paprika

 

Alle Zutaten kräftig mit der Hand verketen und aus der Masse mit feuchtenn Händen kleine Bällchen in Wallnußgröße formen.

Die Bällchen werden in ca. 2 Liter kochendes Wasser unter Zugabe von 2 El Essig gelegt. Der Herd wird ausgestellt und die Bällchen müssen ca. 15 min in dem heißen Wasser ziehen. Danach werden sie abgeschöpft und auf sauberes Küchenkrepp gelegt. In einer Panade aus 2 El Gries und 2 El gemahlenen Kürbiskernen gerollt und in die Pfanne gelegt, lassen wir die Klößchen in 2 El Öl braten bis zu braun werden. Dabei die Pfanne immer wieder schwenken damit die Bräunung gleichmäßig erfolgt.









Dazu haben wir Kidneybohnen mit frischen, gelben Schnippelbohnen aus dem Garten und Süßkartoffelstückchen gereicht mit einem Jougurt-Kräuterdip.  



Und die Gans Auguste lebt weiter bis an ihr Lebensende, weil wir lieber Bohnen essen!

 

 






Montag, 25. Juli 2016

Ich mach dann mal blau...

Blaue, vegane Vielfalt auf dem Teller

 


In unserem Nachbardorf, in Barum, gibt es einen Kartoffelhof, der baut noch ganz alte Sorten an z.Bsp. die blaue Anneliese. Kleiner Tip: es gibt auch einen Onlineshop! Dort habe ich mir im Frühjahr alte Kartoffelsorten gekauft und in meinen Selbstversorgergarten gelegt. Herausgekommen ist nun eine wunderschöne, ertragreiche und vor Allem festkochende Kartoffel, die sich hevorragend zu Salatzubereitung eignet.


für die Zubereitung des blauen Salates brauchen wir folgende Zutaten:

ca. 700 g blaue Kartoffeln

200 g Rotkohl

2 rote Zwiebeln

1 Knoblauchzehe

200 ml Gemüsebrühe 

5 Paranüsse

1 Avocado 

1 Tl Birkenzucker oder andere Süße

2 El Tafelessig

1 kleine Gewürzgurke

Salz und Pfeffer

1 Schälchen Borretschblüten und 1 Blüte der Ringelblume ( Calendula )

Zubereitung:

Paranüsse enthalten Chrom der sehr stabilisierend auf die Insulinprodiktion wirkt und daher besonders für Diabetiker sehr wertvoll ist. Leider ist der Fettanteil extrem hoch, deshalb verwende ich  nur 5 Nüsse für den Salat, das sind  20g. Die Nüsse werden in einer Pfanne ohne Fett geröstet und dann im Mörser grob zerstossen. Sie geben ein sehr feines Aroma ab.

Den Rotkohl raspeln wir mit der Gemüsereibe und zerquetschen die Raspel unter Zugabe des Essigs und des Birkenzuckers und einer Prise Salz bis Saft austritt.

Die Kartoffel werden ca. 15 min in Wasser gekocht und anschließend von der Pelle befreit.

Zwiebeln werden fein gehackt, die Avocado gewürfelt und der Knoblauch gepreßt.

Nun werden alle Zutaten vorsichtig vermengt und mit den Blüten dekoriert.

 

Dazu gibt es bei uns heute eine deftiges Sojaschnitzel.


 

Viel Spaß beim Nachbereiten!

 

 

 

 



Samstag, 23. Juli 2016

fettarmer Aufstrich aus Hülsenfrüchten - vegan

scharfer, veganer Linsenaufstrich

Für vegane Diabetiker ist es besonders wichtig auf den Fettkonsum zu achten. Hier ist eine Variante aus teils frischen Zutaten, die uns super auf unserem selbst gebackenen Brot schmeckt. Meistens garniere ich die Scheiben mit selbst getrockneten Blüten, so wie hier mit Blüten des Holunders und der Hagebutte.

 

 Zutaten

100 g Tofu natur ( enthält 7g Fett auf 100 g ) 

175 g Zwiebel

2 Möhren

100g rote Linsen 

200g Kidneybohnen

2 Knoblauchzehen

frische Kräuter: 5 Blatt Salbei, 10 Stängel Bohnenkraut, 3 Stängel Majoran

1 El Senf

1 El Getreidehefeflocken

1 El Olivenöl

1 El Tomatenmark

1 Zitrone

Gewürze: Salz, Chayennepfeffer, Chilli, geräucherter Paprika, flüssiger Rauch ( nur wers mag) 

Zubereitung:

Die Zwiebeln, der Knoblauch und die Kräuter werden fein gehackt.

Möhren und rote Linsen werden in 500 ml Wasser ca. 15 min gegahrt bis das Wasser aufgesogen ist.

Die Kidneybohnen habe ich aus der Dose genommen, man kann sie natürlich auch selbst einweichen und kochen, das braucht nur eine längere Vorlaufzeit.

Die Zwiebeln und der Knoblauch werden in 1 El Olivenöl angeröstet. dann füge ich den zerbröselten Tofu hinzu, danach das Tomatenmark und lasse es etwas schmoren ( es duftet dann aromatisch).

Nun folgen rasch die anderen Zutaten. Die Hitze wird entzogen und zum Schluß geben wir Kräuter, Zitronensaft und Gewürze hinzu.

Die gesamte Masse wird püriert und in ein Weckglas gefüllt.

Nach dem Abkühlungsprozeß lassen wir das Glas im Kühlschrank richtig durchziehen. 

Mit Blüten garniert haben wir nun am Abend einen herzhaften Brotaufstrich. 

 

Guten Appetit! 

 

 


Dienstag, 19. Juli 2016

bunt-panierte Blumenkohlröschen vegan

Blumenkohl kohlenhydratarm und lecker - ideal für Diabetiker


Gute Nachrichten gab es auf der VegMed2016 - vegane Ernährung kann Diabetes Typ II heilen.

Damit ist eine rein pflanzliche Ernährung in der ganzen Frischepalette und Vielfalt gemeint und nicht eine vegane Ernährung mit Fertigprodukten aus dem Supermarkt!

Da wir seit 8 Jahren einen Diabetiker im Haushalt haben, versuchen wir darauf Rücksicht zu nehmen und helfen ihm mit der eigenen Zubereitung veganer Produkte gesund zu werden.

Heute gab es bei uns vegane Blumenkohlröschen mit verschiedenen Panaden und Marinaden mit Süßkartoffelwürfeln und gebratenen Kräutersaiblingen.


                                             

Marinade I                                                                       

 60g Buchweizenmehl

2 Tl getrockneter, geräucherter Paprika                      

2 Knoblauchzehen                                                      

1 El Hefeflocken (Getreidebasis)                             

1 El Barbequesauce                                   

Kräutersalz, Cayennepfeffer                        

120 ml Wasser                                                   

                                                                        

                                                                                   

 

Panade 80g gemahlene Kürbiskerne 

 

Zutaten:Marinade II

60 g Buchweizenmehl   

1 Tl Kurkuma

 2 Tl Curry

 1 El Hefeflocken

 1 El weißes Mandelmus

1 Tl Senf

 1 Knoblauchzehe

Kräutersalz, weißer Pfeffer 

 120 ml Wasser

Panade 80g Cashwewkerne + Prise Kurkuma 

 

 

2 kleine Blumenkohlköpfe oder 1 großer Kopf

 

 

Zubereitung:

Der Blumenkohl wird in Röschen geteilt und in der Marinade gewälzt. Anschließend bestreut man die marinierten Röschen mit der Panade und legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.

 

 

Das Ganze wird bei 200 Grad für ca. 45 min gebacken und schon ist die kalorienarme und durchaus sättigende Köstlichkeit fertig. 

 


Schön garniert mit den Farben des Sommers kann sich hier Jeder satt essen. Dazu gab es gewürfelte Süßkartoffeln mit gebratenen Kräutersaiblingen, eigenlich ganz simple.





Allen gutes Gelingen !


 

 

 

 

 



Montag, 21. März 2016

vegane Steckrübenklöße in Walnusskruste mit Pilzen

Steckrübenknödel mit Pilzen


Die Steckrübe ist in der heutigen Zeit leider in Vergessenheit geraten und das völlig zu Unrecht, lassen sich doch aus ihr leckere und preiswerte Gerichte zaubern. In Kriegzeiten war die Steckrübe oft eines der wenigen Nahrungsmittel die verfügbar waren - daher rührt ihr Ruf als "Armeleuteessen". Wir haben die Steckrübe heute in einer Kräuterwallnußkruste gebacken und sie damit einfach mal salonfähig gemacht.

Zutaten:

ca. 650 g Steckrübe

3 Möhren

100g Walnüsse

1 Bund Schnittlauch

150 g Kartoffelmehl

200g Gries

Muskat, Salz, Pfeffer

dazu 400 g Pilze, 1 Zwiebel, 1 El Apfelkraut



 Zubereitung

Die Steckrübe wird geschält, gewürfelt und zusammen mit den gewürfelten Karotten in einer Gemüsebrühe für ca. 20 min weich gekocht.

Durch ein Sieb abgegossen und anschließend durch eine Kartoffelpresse gedrückt, fügen wir der Masse das Kartoffelmehl, den Gries und die Gewürze zu und lassen den Teig für 30min ruhen. 

Mit nassen Händen können nun ca. 10 Knödel geformt werden. Diese legen wir in einen Topf mit kochend heißem  Salzwasser und lassen die Klöße bei ausgeschaltetem Kochfeld ca. 20 min ziehen.



Mit einer Schöpfkelle angeln wir die Klöße aus dem Wasser, wälzen sie in einer Panade aus gehackten Walnüsse und Schnittlauch und legen sie in eine gefettete Auflaufform.

Nun ab in den Backofen und bei 200 Grad rösten. Nach 20 Minuten sind unsere Knödel fertig.

Dazu gibt es eine Soße, die aus der Hälfte der Pilze bereitet wurde - die andere Pilzportion wird in Scheiben geschnitten und in die heiße Soße gelegt, so bleiben uns viele Vitamine erhalten.

Mit Rohkost angerichtet habt ihr im Nu ein ostertaugliches Menü.

Wohl bekommts!